Berufsunfähigkeitsversicherung

Berufsunfähigkeitsversicherung Test und Vergleich der besten Versicherungen

Die traurigen Zahlen der Statistik belegen, dass in Deutschland etwa ein Viertel der Bevölkerung vor dem Eintritt des Rentenalters berufsunfähig wird. Selbst wenn man vor 1961 geboren ist und somit einen Anspruch aus der gesetzlichen Berufsunfähigkeitsversicherung hat, ist diese Leistung in aller Regel so gering, dass sie kaum über das Existenzminimum hinausgeht.

Auch wenn man zuvor nicht über ein überdurchschnittliches Einkommen verfügt hatte, dürfte der Differenzbetrag aus dem letzten Lohn und der gesetzlichen Rente hoch genug sein, um den Lebensstandard erheblich zu senken. Für alle, die ohnehin nicht vor dem 01.01.1961 geboren sind, scheint eine Absicherung im Falle einer dauerhaften Arbeitsunfähigkeit quasi Pflicht zu sein, da ansonsten der Gang zum Sozialamt droht. Es sei denn, man verfügt über hohe finanzielle Rücklagen, mit denen bei Eintritt einer Berufsunfähigkeit der Lebensunterhalt in gewohnter Weise bestritten werden kann. Alle anderen haben aber die Möglichkeit, rechtzeitig durch eine private Berufsunfähigkeitsversicherung vorzusorgen. Diese zahlt dann eine vorab vereinbarte Rente, wenn der Beruf aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausgeübt werden kann. Ob die letzteren psychischer oder physischer Natur sind, spielt hierbei keine Rolle. Eine entsprechende ärztliche Bescheinigung ist natürlich vorausgesetzt. Die Laufzeit der Rentenzahlung endet in den meisten Fällen mit 65 Jahren.

Die Aufnahme in die Versicherung und die Höhe der Prämie hängen von verschiedenen Merkmalen ab, dabei wird jeder Fall ganz individuell geprüft. Zum einen ist es das Alter des zu Versichernden, welches entscheidend ist, wobei gilt: je höher das erstgenannte, desto mehr muss für die Versicherungsbeiträge aufgebracht werden. Dann spielt das jeweilige Geschlecht eine wichtige Rolle sowie der Gesundheitszustand. Nicht zuletzt ist aber der Beruf von großer Wichtigkeit. Hier besagt die Faustregel, dass die höchsten Beiträge in Berufen anfallen, die mit einer hohen körperlichen Anstrengung verbunden sind oder einem überdurchschnittlichen Berufsrisiko unterliegen, wie z.B. Dachdecker oder etwa Gerüstbauer.

 

 
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